Bürgerinitiative Innenhof Braunschweig

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Saturday, 03 December 2016
 

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 Bebauung Nußbergstraße - Stadtpark

 

Fachbereich Stadtplanung und Umweltschutz
Abteilung Stadtplanung Verbindliche
Bauleitplanung
Platz der Deutschen Einheit 1
Herr Mollerus

 

Herrn

Bernd Müller

Husarenstraße 49

38104 Braunschweig

(Bitte bei Antwort angeben) Tag und Zeichen Ihres Schreibens Mein Zeichen

3. Juli 2011 61.12-B

Sehr geehrter Herr Müller,

Frau Stadtbaurätin Sommer hat Ihr o. g. Schreiben mit Interesse gelesen und mich gebeten, Ihnen zu antworten.

Wie Sie richtig feststellen, sind in dem Bebauungsplan AW 101 für die Bebauung drei Geschosse zwingend vorgeschrieben. Ergänzend dazu ist die Errichtung eines Dachgeschosses möglich.

Für eine solche Bebauung liegt der Stadt Braunschweig auch ein entsprechender Bauantrag vor. Zum heutigen Tag wurde eine Baugenehmigung noch nicht erteilt. Der vorliegende Antrag stimmt jedoch bezüglich der zu errichtenden Geschosse mit den Festsetzungen des Bebauungsplanes überein.

Bei dieser Bewertung des Antrags weise ich ergänzend darauf hin, dass es sich baurechtlich um keine Vollgeschosse handelt, soweit Kellergeschosse im Mittel weniger als 1,40 m über der Geländeoberfläche liegen oder Dachgeschosse weniger als 2/3 der Fläche des darunterliegenden Geschosses haben. Zum Beispiel durch Geländemodellierungen verbleibt so ein Gestaltungsfreiraum für den Antragsteller, ohne dass zusätzliche Vollgeschosse hergestellt werden.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Informationen Ihre Befürchtungen hinsichtlich einer unrechtmäßigen Bebauung ein wenig genommen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

i. A.

Hornung

Offener Brief Stadtbaurätin Sommer vom 03.07.2011

Bernd Müller Jan Müller Christian Schöne

Sehr geehrte Frau Stadtbaurätin Sommer,

wir bitten um Aufklärung des folgenden Sachverhaltes:

Am 27. 10. 2010 hat der Rat der Stadt mehrheitlich den Bebauungsplan „Nußbergstraße-Stadtpark AW 101" beschlossen. Im B-Plan wurden 3 Geschosse zwingend vorgeschrieben. Außerdem wurden für das Dachgeschoss Flachdächer vorgesehen.

Nun fällt auf, dass in der Werbung für das Projekt in der Braunschweiger Zeitung (28. 04. 2011 + 11. 06. 2011) die beiden Blöcke zur Karl-Marx-Straße hin gelegen 4­geschossig dargestellt sind.

Auf der Internetseite der Wiederaufbau wird das Projekt beworben, uns liegt ein Ausdruck vom 15. 05. 2011 vor, der in Haus Nr. 3 Wohnen auf 2 Ebenen mit Wintergarten, Terrasse und Gartensondernutzungsrecht beschreibt.

Unsere erste Frage lautet: Gibt es mittlerweile eine Baugenehmigung, die mehr als drei Geschosse und ein Dachgeschoss zulässt?

Wie ist dies mit dem B-Plan zu vereinbaren?

Wir halten die Werbung der Wiederaufbau und Kanada-Bau für irreführend, insofern würden wir gegebenenfalls eine Unterlassungsklage anstrengen. Wir behalten uns ebenfalls den Klageweg auf Einhaltung des B-Plan vor.

Wir bitten innerhalb der nächsten 14 Tage um Aufklärung des Sachverhalts.

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Müller

Verteiler:

Fraktionen des Rats der Stadt

 Nachverdichtung ohne Stadtentwicklung

Nachverdichtung in der Stadt kann ein Beitrag gegen die Zersiedelung von Flächen sein und spart außerdem Ressourcen.

Es gibt aber auch negative Beispiele wie die Bebauung des Grundstücks Petritorwall 12. Hier werden im Gebiet Wallring die Gebäudehöhe sowie die Bautiefe nicht auf das alte vorhandene Maß der Umgebung begrenzt, sondern erheblich ausgedehnt um mehr Verkaufsfläche anbieten zu können. So wird die Wallringsatzung ausgehebelt. Als die SPD und die Grünen die Ratsmehrheit hatten, traten sie ein für die Begrünung der Hinterhöfe und deren Entkernung. Von dieser Position hat sich die Grüne Partei still und heimlich verabschiedet. Heute betrachten die Grünen den Innenhof Nußbergstraße-Stadtpark als lohnendes Bauprojekt. Diese Nachverdichtung mit vier Betonklötzen auf einer Fläche von zwei Fussballfeldern in einem geschlossenen Karree ist aus der Sicht der Bürgerinitiative für den Erhalt des Innenhofes Nußbergstraße ein Beitrag zur Zerstörung historisch gewachsener Stadtgeschichte. Nach unserer Meinung haben die damaligen Stadtplaner große Innenhöfe gebildet, um einerseits Kleingewerbe anzusiedeln und andererseits Belichtung und gesundes Kleinklima in den Höfen zu gewährleisten.

Würden die Grünen beim Projekt St. Leonhards Garten der gleichen Argumentation folgen, so müssten sie befürworten, dass die Freifläche in der Mitte mit Gebäuden ebenso zugebaut wird. Zu Recht wird hier aber gelobt, dass die großzügigen Freiflächen in erheblichem Maße die Stadtentwicklung und die Lebensqualität fördern.

Die Wiederaufbau-Immobilien GmbH bewirbt ihre Immobilie Ferdinandbrücke mit der großen Lebensqualität der lichtdurchfluteten Wohnungen. Im Karree Nußbergstraße­Stadtpark haben die neuen Eigentumswohnungen ebenso wie die Bestandsgebäude erheblich unter gegenseitigen Verschattungen zu leiden, da die Grenzabstände der Gebäude sehr gering sind.

Braunschweig verfügt über zahlreiche Freiflächen und Baulücken, die nachverdichtet werden können. Doch dazu müssten sich die Grünen für ein Baulücken-Kataster einsetzen. Dieses Potential wird nicht ausgeschöpft, dies führt dazu dass das Stadtbild nicht im Gesamtzusammenhang wieder hergestellt wird.

Diese Art der Nachverdichtung dient dem Interesse von Spekulanten, die möglichst viele Quadratmeter Wohnfläche pro Grundfläche herstellen wollen. Die Grünen im Bezirksrat haben sich für eine 2 1/2-geschossige Bebauung ausgesprochen. Die Ratsfraktion der Grünen wollte noch nicht einmal auf ihre eigene Basis im Bezirk hören. Die Auswirkungen der Nachverdichtung hängen von der Masse eines Baukörpers ab. Die Grünen des Bezirksrats wollten mit ihrem Vorschlag auch die vier monströsen Betonklötze entschärfen. Der Architekt und Ratsherr der Grünen, Herr Holger Herlitschke ist so unsensibel, dass er noch nicht einmal diesen Vorschlag aufgreift. Unser ehemaliger Nachbar im Karree Herr Herlitschke, der im Rat begründet hatte, dass man für das höhere Gut der Nachverdichtung als Anwohner auch Verschattung in Kauf nehmen muss, ist dieser Ansicht nicht treu geblieben und umgezogen. Letztendlich muss man den Grünen einen dogmatischen Umgang mit der Frage der Nachverdichtung des Stadtraums vorwerfen.

 

Bürger Initiative Innenhof Braunschweig

Die Stadt Braunschweig plant derzeit die Bebauung von Innenhöfen zu ermöglichen, dass heißt:
Nachverdichtung im gewachsenen Stadtbild. In dem konkreten Fall des Innenhofs Nussbergstraße
sollen 4 so genannte Stadtvillen in mehrgeschossiger Bauweise im historischen Viertel errichtet werden.

Sehr geehrte Bürger(-innen),

die folgenden Hinweise stellen die ersten Informationen unserer Bürgerinitiative zum Erhalt des Innenhofs Nussbergstraße dar.

Jeder Bürger, der eine andere Vorstellung von Stadtentwicklung hat, ist aufgerufen, uns durch Vorschläge, Anregungen,
Konzepte und rechtliche Hinweise zu unterstützen. Zusätzliches Spezialwissen in Bereichen wie Baurecht, Brandschutz,
Umweltschutz, Immissionsschutz oder Verwaltungsrecht ist herzlich willkommen.

Chronologie
(siehe auch "Informationen"):

Aufruf an die Bürger: Am 13. 01. 08 haben sich 14 Personen in die erste Interessentenliste eingetragen
 

Unterschriftenliste zum Erhalt des Innenhofes: Wer hat eventuell ein Kaufinteresse
Mitteilungen an Hausbesitzer zur rechtlichen Situation der Grenzabstände

Anlage zum Brandschutz: Einfahrt in die Nussbergstraße

Stellungnahme und Anfragen zum Bebauungsplanentwurf Nussbergstraße-Stadtpark AW 101.
(Da es sich um Entwürfe handelte, hat die Stadtverwaltung den Entwurf aus dem Internet genommen)

Pressemappen an die Ratsfraktionen

28 Fragen an den Fachbereich Stadtplanung

 

Bettlaken Aktion


Auf unserer letzten Sitzung haben wir beschlossen, in der Woche vom 15. 6. – 21. 6. im Karree Herzogin-Elisabeth-Straße, Nußbergstraße, Karl-Marx-Straße und Husarenstraße eine Woche Bettlaken, Plakate usw. aus den Fenstern, an den Zäunen usw. anzubringen um unseren Unmut sichtbar zu plakatieren.

Die Vorbereitung (Bemalen der Bettlaken und Plakate) findet am Dienstag, den 9. 6. um 19 Uhr im Garten Husarenstr. 49 statt.

Bisher gibt es folgende Vorschläge:

- Kein Kahlschlag in unserem Innenhof

- Lasst uns die Sonne und nicht den Schatten des Investors

- Wozu noch mehr Leerstand – Wohnungen gibt es genug

- Spechte statt Spekulanten

- Grün statt Beton

- Lasst den Innenhof sausen kauft in Riddagshausen

- Keine Betonklötze –auch Mieter sollen bleiben

- Grüne Parkplätze und Bäume statt Beton

- Vertrauensschutz für Mieter und Eigentümer (Stadtentwicklung – Schutz der Innenhöfe)


Freundliche Grüße



www.bi-innenhof-bs. de

Bernd Müller, Husarenstraße 49, Tel: 7 11 76
Jan-Gerd Müller, Nussbergstraße 26, Tel: 7 21 88
Christian Schöne, Husarenstraße 49, Tel: 35 66 291



 
      
 
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