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Monday, 16 December 2019
 

Braunschweiger Zeitung

 
Artikel BZ 02.07.2009
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Written by Bürgerinitiative Innenhof Braunschweig
Tuesday, 29 September 2009

Spechte sollen bleiben,
Spekulanten verjagt werden

Anwohner protestieren mit Plakaten gegen geplanten Stadtvillen-Bau in Innenhof


Von Henning Thobaben
ÖSTLICHER RING. „Spechte statt Spekulanten" oder „Lasst den Innenhof sausen, kauft in Riddagshausen" prangt auf den Plakaten. Es ist ein weiterer Ausdruck des
Anwohner-Protests gegen den Bau von vier Stadtvillen im Innenhof Nußbergstraße (wir berichteten).


Die Pläne dazu waren vor gut drei Jahren auf der Bezirksratsitzung des östlichen Ringgebiets vorgestellt worden. Es war zunächst eine Nachverdichtung mit fünf Stadtvillen und Tiefgarage vorgesehen. Bäume und rund 80 Parkplätze im Innenhof sollten weichen. Der Bezirksrat lehnte ab.


Es folgten politische Diskussionen und schließlich im Januar 2008 eine Bürgerbeteiligung, auf der die Pläne präsentiert wurden. Schnell regte sich Widerstand, eine Bürgerinitiative gründete sich.
Inzwischen ist die Anzahl der geplanten Villen auf vier reduziert worden. Die Gegenargumente der Anwohner des Karrees zwischen Nußbergstraße, Karl-Marx-Straße, Husarenstraße und Herzogin-Elisabeth-Straße sind geblieben. Auf ihrer Internet-Seite liefert die Initiative potenziellen Interessenten 20 Argumente, auf einen Kauf zu verzichten. „Ich fürchte um das Grün, die freie Sicht, die Ruhe", sagt Rolf Sieden-topf. Der 74-Jährige lebt bereits seit 40 Jahren in seiner Wohnung. „Es hat sich sogar ein Reiher angesiedelt", erzählt er. Auch Spechte und Fledermäuse haben im Hof ihr Zuhause gefunden.


Siedentopf hat sich der Bürgerinitiative angeschlossen, die Bernd Müller ins Leben gerufen hat. Müller ist handwerklicher Bauunternehmer und somit vom Fach. Neben seinen privaten Interessen hat er auch den städtebaulichen Aspekt im Blick. „Das wird nichts Schönes, sondern ein Fremdkörper", sagt Müller hinsichtlich moderner Bebauung inmitten von gründerzeitlicher Architektur.


Insbesondere versteht der 55-Jährige die Entscheidung für die rund 14 Meter hohen Komplexe nicht. „Es gibt in diesem Segment 600 Einheiten im Stadtgebiet zu kaufen", argumentiert er und vermisst die Notwendigkeit. Stattdessen werde den Anwohnern Verschattung zugemutet und die Parkplatznot im Quartier verschärft.
Die Transparente sollen später auch auf der Innenhof-Seite angebracht werden – wenn dort eventuell schon im Winter Leere herrscht und sich Interessenten umsehen. „Wir werden denen schon signalisieren, dass sie hier nicht mit offenen Armen empfangen werden", sagt Müller.
Deshalb wird weiter protestiert. Einige Anwohner reichten Widersprüche ein. „Und wir haben noch viele andere Ideen", warnt Müller.

 

Last updated ( Tuesday, 29 September 2009 )
 
Leserbrief Braunschweiger Zeitung 03.07.2009
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Written by Bürgerinitiative Innenhof Braunschweig
Tuesday, 29 September 2009

Leserbrief zum Artikel vom Freitag den 03.07.2009:

Baulandpolitik empört Neubürger

Die Neubürger in Lamme sind zu Recht empört, Schuld an dieser Misere ist eine einseitige Baulandpolitik der Stadt Braunschweig.

Wenn man den Grundstücksmarktbericht 2009 studiert fällt auf, dass es im Segment Ein- und Zweifamilienhäuser sowie bei Reihen- und Doppelhäusern die Kauffälle um 12% zurückgegangen sind. In absoluten Zahlen bedeutet dies, es werden noch 595 Verkäufe getätigt.


Die Stadt Braunschweig betreibt eine Baulandpolitik, die in diesem Segment beispielsweise ca. 1600 Möglichkeiten bietet, Grundstücke zu erwerben – und es werden immer mehr. Man muss kein Prophet sein, um auch in anderen Marktsegmenten wie z. B. Eigentumswohnungen oder Stadtvillen Preisverfall vorherzusagen. Dass man nun versucht, den städtischen Baugrund noch schnell loszuwerden, ist Folge der einseitigen Stadtentwicklungspolitik. Angebot und Nachfrage liegen zum Großteil in der Verantwortung der Kommunalpolitik.


Last updated ( Tuesday, 29 September 2009 )
 
Leserbrief zum Artikel vom Mittwoch den 22.04.2009:
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Written by Bürgerinitiative Innenhof Braunschweig
Wednesday, 29 April 2009

Leserbrief zum Artikel vom Mittwoch den 22.04.2009:

 
Rückzug schon im Oktober
 
Wir von der Bürgerinitiative fragen uns, wo bleiben für dieses Filetgrundstück in Riddagshausen die dringend benötigten Wohnungen?

Wir im Karree betroffen von der geplanten Innenhofbebauung Nußbergstraße-Stadtpark wundern uns sehr. Wir hören von der Ratsmehrheit immer, dass Luxuswohnungen dringend benötigt werden. Bei uns sollen vier Betonklötze im Innenhof errichtet werden. In Braunschweig scheint es für besondere Bürger ein besonderes Baurecht zu geben. Es ist außerordentlich schade, dass Herr Borek nicht bei uns im Karree wohnt.

Ansonsten finden wir architektonisch den freien Blick auf den Kreuzteich auch für den Naturschutz die beste Lösung.


Für die Bürgerinitiative:

Bernd Müller, Husarenstraße 49

Jan-Gerd Müller, Nussbergstraße 26

Christian Schöne, Husarenstraße 49

Last updated ( Sunday, 10 May 2009 )
 
Leserbrief BZ 24.Mai 2008
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Written by Bürgerinitiative Innenhof Braunschweig
Tuesday, 24 February 2009

Gliesmaroder Kino wartet auf den allerletzten Vorhang

Der Artikel in der Samstag-Ausgabe vom 24. Mai offenbart sehr schön, wie dringend notwendig ein Stadtentwicklungskonzept für Baulücken, Brachland und eventuelle Umnutzungen ist.

Wir von der Bürgerinitiative für den Erhalt des Innenhofes Nußbergstraße meinen, dass eine unkontrollierten Nachverdichtung (geplant sind 5 Stadtvillen im Karree) keine städtebauliche Planung ersetzt.

Seit circa 20 Jahren steht gegenüber der Stadthalle ein großes Grundstück mit ruinösen Bebauung zur Verfügung, ein Luxushotel wird dort nie gebaut werden. Unser Vorschlag wäre: Änderung des Bebauungsplans vergleichbar zum Projekt St. Leonhards Garten. Das Gelände würde für über 2000 Personen aufnehmen. Auch könnten genügend Einstellplätze geschaffen werden. Stattdessen versuchen Investoren wie die Wiederaufbau, Bebauungspläne durchzusetzen, die den Bürgerwillen missachten.

Last updated ( Tuesday, 24 February 2009 )
 
Leserbrief BZ 17.März 2008
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Written by Bürgerinitiative Innenhof Braunschweig
Tuesday, 24 February 2009

Zahl der Bauplätze steigt und steigt, aber viele Grundstücke bleiben leer

Wir von der Bürgerinitiative für den Erhalt des Innenhofes Nussbergstraße sehen die offensive Baupolitik der Stadt ebenso kritisch wie der Verfasser. Die Schattenseiten dieser Baupolitik sehen wir jedoch sehr viel weit reichender, als nur auf die Veräußerungsprobleme der Investoren bezogen.

Wo finden in dieser Baupolitik die seit Jahren und Jahrzehnten ansässigen Bürger Berücksichtigung? In unserem Stadtteil sollen unter diesem Tenor, Stadtvillen entstehen, wobei auch hier der Bedarf nicht begründet ist. Im Stadtgebiet gibt es zahlreiche Häuser, Eigentumswohnungen und Mietwohnungen, die auch wöchentlich in den Zeitungen angeboten werden.

Aus unserer Sicht fordern wir von der Stadt ein nachhaltiges Leerstands- und Baulückenmanagement, um die Wohnqualität und das Stadtbild dauerhaft zu erhalten, sowie den Bestand zu schützen. Die Folgen der offensiven Baupolitik werden tief greifender und schwerwiegender ausfallen, als in dem Artikel beschrieben. Zum Beispiel: Steigender Leerstand, Verfall von Baulücken und historischen Ensembles, soziale Unausgeglichenheit im Quartier, steigendes Verkehrsaufkommen, Abwanderungen und Bürgern, und vieles mehr.

Last updated ( Sunday, 10 May 2009 )
 
Leserbrief BZ 23.Februar 2008
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Written by Bürgerinitiative Innenhof Braunschweig
Tuesday, 24 February 2009

Anwohner: Stadt vernichtet Parkplätze

Wir von der Bürgerinitiative für den Erhalt des Innenhofes Nußbergstraße sind der Meinung, dass nicht 75 Parkplätze wegfallen, sondern ungefähr 100. Es ist fatal, dass die Verwaltung kein Parkraumkonzept für das östliche Ringgebiet hat. Weiteres verdichtetes Bauen im östlichen Ringgebiet voranzutreiben (Stadtvillen im Garagenhof Nußbergstraße) ohne die Frage der Parkplätze zu klären, ist gegen die Interessen der Bürger gerichtet, die hier seit Jahren und Jahrzehnten wohnen. Wir haben zurzeit schon 50 Unterschriften gesammelt, bei der Bürger ihre Absicht erklären, den Garagenhof selbst zu kaufen zu wollen. Das halten wir für einen Beitrag zur Stabilisierung der Verhältnisse beim Parken. Wir würden uns freuen wenn Politik und Verwaltung dies unterstützen würden.

Last updated ( Sunday, 10 May 2009 )
 
Leserbrief BZ Freitag den 8.Februar 2008
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Written by Bürgerinitiative Innenhof Braunschweig
Tuesday, 24 February 2009

Rathaus-Anbau muss für 8 Millionen Euro saniert werden

Der Verfasser erweckt den Eindruck, als könnte man mit einer Wärmebildkamera Rückschlüsse auf den Sanierungsbedarf eines Gebäudes ziehen. Dies ist sachlich falsch. Es wird von einem Sanierungsbedarf von 8 Millionen Euro geschrieben, wir hoffen, dass diese Zahl irgendwo errechnet worden ist, entweder von einem Architekturbüro oder der Bauverwaltung selbst.

Natürlich ist das Gebäude kein Juwel und gehört unserer Meinung nach zu einer der großen Bausünden der 60-iger Jahre. Aber auch Galeria Kaufhof und das Hochhaus der Nord-LB sind Beispiele für übergroße, nicht maßstäbliche „Klötze“.

Die Verschattung der Arbeitsräume ist auch im Interesse der Mitarbeiter des Rathauses zu kritisieren (Wer arbeitet schon gerne im Dunkeln?). Es wäre wünschenswert, wenn die Sichtachse wieder hergestellt werden könnte. Die Eigentümer der Geschäfte der Rathauskollonaden genießen unserer Meinung nach Vertrauensschutz und können für eine verfehlte Baupolitik nicht herhalten.

Last updated ( Sunday, 10 May 2009 )
 
Leserbrief BZ 7. Februar 2008
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Written by Bürgerinitiative Innenhof Braunschweig
Tuesday, 24 February 2009

Zum Artikel: Spitzenhotel für 20 Millionen Euro

Ein Filetgrundstück, das bisher für die Bürger unserer Stadt da war, wird ohne Not gewinnbringend veräußert. Wir sind der Meinung, dass dadurch die Belegungszahlen der vorhandenen Hotels zurückgehen werden. Hier wird ein Verdrängungswettbewerb auf Kosten der Bürger betrieben. Sie haben selbst in ihrer Umfrage ja festgestellt, dass die Mehrheit der Bürger kein Luxushotel wünscht. Es ist ein Skandal, dass es in der Universitätsstadt Braunschweig keine Jugendherberge gibt. Wieso der Wille der Verwaltung über dem Bürgerwillen steht, bleibt ein Geheimnis einer verfehlten Stadtentwicklungspolitik.


Last updated ( Tuesday, 24 February 2009 )
 
Leserbrief BZ 31.01.2008
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Written by Bürgerinitiative Innenhof Braunschweig
Tuesday, 24 February 2009

Wachstum gegen den Trend – Braunschweig hat mehr Einwohner

Sie schreiben „Die offensive Ausweisung von Bauland will die Stadt fortsetzen, kündigt der Oberbürgermeister an.“ Ausweisung von Bauland ist gut, aber noch keine umfassende Entwicklungspolitik für die Stadt und ihre Bürger als Ganzes.

Wir vermissen in diesem Zusammenhang weitere wichtige Themen, wie: Parkraumkonzepte für alle Stadtteile, Wohnraummanagement für leer stehende Gebäude und Wohnungen, Bestandsschutz für existierende Wohnviertel.

Wie will die Stadt mit Wohnungsabgängen in Höhe von 15.000 Einheiten (bezogen auf gesamt Niedersachsen) bis zum Jahr 2020 umgehen? Es ist aus unserer Sicht einseitig, nur Wohnraum im Eigentumssegment (Einfamilienhäuser und Stadtvillen) zu schaffen und anzubieten. Es fehlt der attraktive Wohnraum im Mietsegment, den die deutliche Mehrheit der Stadtbevölkerung benötigt. Darüber hinaus wünschen wir uns mehr Konzepte zum Bestandschutz. Es sieht viel mehr so aus, als würde alles getan, um neue Bürger zu gewinnen. Jedoch die bereits in Braunschweig wohnenden Bürger werden völlig außer Acht gelassen und teilweise in ihrer Lebensqualität zusätzlich belastet. Verträgliches Wachstum bedeutet, die Ausnutzung von bestehenden Freiflächen, aber nicht Nachverdichtung, denn das bedeutet eine Senkung der Lebensqualität.

Last updated ( Sunday, 10 May 2009 )
 
Leserbrief BZ 21.01.2008
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Written by Bürgerinitiative Innenhof Braunschweig
Tuesday, 24 February 2009

Leserbrief zum Artikel vom Montag den 21.01.2008:

Schärferes Vorgehen gegen Falschparker

Viele Bürger aus dem östlichen Ringgebiet empfinden die Parkplatzsituation als Zumutung.  Wenn nun die einen Funktionäre (VCD) sagen, das Problem ließe sich durch mehr Polizeieinsatz lösen, und die anderen Vertreter (ADAC), finden diese in Braunschweig hervorragend. So entspricht dies in keinster Weise dem täglichen Aufwand bei der Parkplatzsuche im gesamten östlichen Ringgebiet.

Wir, die Anwohner, vermissen viel mehr von der Stadt ein adäquates Parkraumkonzept, in dem genügend Parkraum für die Bürger zur Verfügung gestellt wird. Dies bedeutet für uns, dass wir ausreichend Parkplätze in unmittelbarer Nähe unserer Wohnungen bekommen. Die gegenwärtige Ist-Situation, zwingt viele Bürger täglich Fußmärsche von mehreren Hundertmetern in Kauf zunehmen.

Wir von der Bürgerinitiative „für den Erhalt des Innenhofes Nussbergstraße-Stadtpark“, kämpfen nicht zuletzt auch für den Erhalt von Parkraum. Nach gegenwärtigem Stand der Stadtplanung, würden in naher Zukunft über 80 existierende Parkplätze ersatzlos vernichtet. Aus diesem Grunde bitten wir alle Verantwortlichen um Dialogaufnahme.

Last updated ( Sunday, 10 May 2009 )
 

 
      
 
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