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Friday, 15 November 2019
 

Chronische Parkplatznot beschäftigt die meisten Bürger
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Written by Bürgerinitiative Innenhof Braunschweig
Wednesday, 25 February 2009

Oberbürgermeister Gert Hoffmann kam dieses Mal zu einer Sprechstunde ins östliche Ringgebiet

Von Henning Thobaben

ÖSTLICHER RING . Warme, stickige Luft lag im Raum. Die Sprechstunde von Oberbürgermeister Gert Hoffmann fand dieses Mal im östlichen Ringgebiet statt. Und bei manchem Thema erhitzten sich unterschwellig auch die Gemüter.

"Ich hoffe, dass der volle Raum kein schlechtes Zeichen ist", hatte Hoffmann angesichts des Rekordbesuchs in den Räumen der Seniorengemeinschaft "Lange aktiv bleiben" flapsig begonnen. Rund 40 Menschen waren gekommen. Besonders drei Themen wurden diskutiert.

Mehrkosten von mindestens 800 Euro befürchtete ein Bürger bei einem Anschluss- und Benutzungszwang für Fernwärme. Hoffmann erläuterte detailliert die Hintergründe. Bei der Frage, wie mit kommunalen Mitteln Klimaschutz betrieben werden könne, sei man auf zwei Lösungen gekommen: die Einführung einer Umweltzone und eben das Thema Fernwärme. Die Umweltzone sei nach langen Diskussionen vorerst zurückgestellt worden.

Bei der Fernwärme sei Voraussetzung, dass es sich für die Bürger lohnen müsse. Da Entscheidungen über eventuelle Förderprogramme von der Bundesregierung noch nicht gefällt worden seien, werde nun erstmal abgewartet.

Beruhigung bei den Anhängern der Gasanlagen, aber nun drückten andere aufs Pedal: Bis zu 30 Minuten bräuchten Anwohner vom Auto bis nachhause. Die Parkplatznot sei nach dem Bau der Schloss-Arkaden noch schlimmer geworden, schimpfte ein Mann. Andere fürchten eine Verschärfung durch neue Wohneinheiten in der Nussbergstraße.

"Ich halte das für eine Großstadterscheinung, mit der Bürger in so einem Stadtteil prinzipiell leben müssen", sagte Hoffmann zu der allgemeinen Parkplatznot und verwies auf ähnliche Probleme in vergleichbaren Städten. Dass Besucher des Schlosses ihre Autos im östlichen Ringgebiet parkten, um mit dem Bus in die Stadt zu fahren, wunderte den Oberbürgermeister. "Die Parkhäuser im ECE und in der Wilhelmstraße sind oft nicht voll." Er stellte eine deutlichere Ausweisung des "Park and Ride"-Angebotes in Riddagshausen in Aussicht.

Vielleicht weil Autos bekanntlich der Deutschen liebstes Kind sind, lichteten sich nach langen Diskussionen über Parkplätze die Reihen. Dabei ging es zum Schluss erst recht um Kinder. Hoffmann zeigte Verständnis für eine Mutter, die eine fehlende Bezuschussung von Krippenplätzen beklagte.

Er verwies auf die knappen Mittel, die Braunschweig im Vergleich zu Salzgitter oder Wolfsburg zur Verfügung hat. Dafür sei das Angebot massiv ausgebaut und flexible Randzeiten eingeführt worden. Knapp zwei Stunden Diskussion – und dann ging‘s raus an die frische Luft.

Donnerstag, 15.05.2008

Last updated ( Wednesday, 25 February 2009 )
 

 
      
 
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