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Monday, 23 November 2020
 

Offener Brief Stadtvillen
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Written by Bürgerinitiative Innenhof Braunschweig
Sunday, 26 April 2009

Offener Brief an CDU, FDP, SPD, Grüne und BiBS


Wir von der Bürgerinitiative haben gehofft, dass die Bezirksratsmitglieder und die Ratsmitglieder sich für eine kleinteilige Bebauung im Innenhof Nußbergstraße einsetzen würden. Dies bedeutet für uns-. Nicht höher als zwei Geschosse und ein Dachgeschoss. Die Lage scheint für uns so, dass die Ratsfraktion und die Mitglieder des Bezirksrats der SPD die geplante Art der Nachverdichtung eher ablehnen. Die FDP plädiert eher für die geplante Bebauung. Die Grünen treten für eine kleinteilige Bebauung ein.


Vor dem 28. Mai haben wir durch Gespräche mit Herrn Lorenz von der CDU vernommen, dass Sie als Baugenossenschaft Wiederaufbau am 26. Mai eine neue Planung vorgestellt haben. Neue Festlegungen wurden getroffen hat, statt 5 Gebäuden soll es noch 4 Stadtvillen geben. Trotz Gesprächen mit Vorstandsmitgliedern von Ihnen, konnten wir nicht in Erfahrung bringen, wie hoch die Traufkante werden soll. Die Traufkante der ursprünglichen Planung sollte 13, 80m betragen. Die derzeitige Planung soll weiterhin drei Geschosse und ein Dachgeschoss als Penthouse umfassen. Wir können nicht feststellen, wie hoch die Traufkante nun tatsächlich sein soll, dieses Maß ist aber für uns Anlieger als maßgeblicher Auslöser für die Verschattung zusammen mit den Gebäudeabständen entscheidend.


Wir können eine Dreigeschossigkeit plus Penthouse nicht als kleinteilige Bauweise erachten. Unserer Meinung nach ist es nicht im öffentlichen Interesse und entspricht in keiner Weise der historischen Bebauung im Karree, den Bautyp „Stadtvilla" vier Mal in den Hof zu setzen.


Die Bürgerinitiative für den Erhalt des Innenhofes hat sich nun endgültig dazu durchgerungen, einen eigenen Vorschlag der Bauverwaltung vorzustellen. Geplant ist eine Grünfläche mit Einstellplätzen, diesen Vorschlag wollen wir spätestens bis zum 25. Juni ausarbeiten und einreichen. Aus unserer Sicht würden wir damit erheblich zum sozialen Frieden im Karree beitragen. Es liegt nicht im öffentlichen Interesse, dass sich der Parkplatzdruck im Viertel weiter verschärft. Wir haben in unseren Publikationen nachgewiesen, dass es selbst im östlichen Ringgebiet keinen Notstand hinsichtlich attraktiver Kaufangebote gibt. Eine unkontrollierte Nachverdichtung ersetzt keine städtische Wohnungspolitik. Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Wiederaufbau Genossenschaft ein Planungsrecht für einen Bebauungsplan bewilligt bekommen soll. Wir hoffen, dass die Bürger, die seit Jahrzehnten im Karree leben, für den Grundstücksankauf in eigener Sache bei den Parteien Unterstützung finden.
 

 

Last updated ( Sunday, 10 May 2009 )
 

 
      
 
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